Im ehemaligen Öllager in Schafstedt – einer Fläche im Eigentum der Stiftung Naturschutz – wurde Anfang 2025 eine gezielte Maßnahme zur Förderung der biologischen Vielfalt umgesetzt.
Im Zuge der vorherigen Herrichtung von Gebäuden für den Fledermausschutz am Pumpenhaus und Magazin ergaben sich auf dem Gelände offene Bodenstellen, insbesondere entlang des Fahrwegs zwischen den Gebäuden. Diese wurden gezielt genutzt, um gebietstypische Blühwiesenarten einzusäen.
Ziel der Maßnahme ist es, die Vielfalt heimischer Pflanzenarten zu erhöhen und den Blühreichtum auf der Fläche nachhaltig zu fördern. Dadurch entsteht ein erweitertes, breites Nahrungsangebot für Insekten und andere Bestäuber. Gleichzeitig fungieren die neu angelegten Blühbereiche als Initialflächen, von denen aus sich die Pflanzenarten langfristig in die umliegenden Bereiche ausbreiten können.
Das Projekt zeigt beispielhaft, wie vorhandene Strukturen und Gegebenheiten vor Ort effizient genutzt werden können, um mit vergleichsweise einfachen Mitteln einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt zu leisten.
Umgesetzt wurde die Maßnahme im Rahmen unseres TriKo-Projekts über Difo-Mittel.
Fotos: BNiD



