Nach der Herrichtung des ehemaligen Magazins als Fledermausquartier wurden nun weitere Maßnahmen umgesetzt, um die Bedingungen für die Zielarten nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig die Gebäudesubstanz langfristig zu sichern.
Über Jahrzehnte hinweg hatte starker Gehölzaufwuchs das Dach durchwurzelt. Dadurch entstanden Undichtigkeiten im Dachbereich, die zu feuchten Decken, Wänden und sogar zu Pfützenbildung im Gebäude führten. Neben der zunehmenden Durchfeuchtung war dadurch auch die Stabilität der Gebäudestruktur auf lange Sicht gefährdet.
Ziel der Maßnahme war es, wieder trockene Bedingungen im Inneren des Gebäudes herzustellen. Diese sind insbesondere für trocken überwinternde Fledermausarten von großer Bedeutung. Gleichzeitig sollte die Gebäudehülle mit möglichst geringem baulichem Aufwand langfristig gesichert werden.
Die Arbeiten wurden durch Dachdeckermeister Frank Höhrmann aus Vaalermoor ausgeführt. Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Stiftung Naturschutz auf Stiftungsland. Insgesamt wurden rund 450 Quadratmeter Dachfläche instandgesetzt. Die Erneuerung erfolgte durch den Aufbau moderner Trapezblech-Bahnen.
Durch die Sanierung kann die Gebäudesubstanz nun abtrocknen. Im Inneren entsteht wieder ein trockenes und stabiles Klima, das den Ansprüchen der Zielarten unter den Fledermäusen deutlich besser entspricht.
Fotos: BNiD:
links: vorher, Mitte: Bau; rechts: nachher



